Achtsamkeit

Wer achtsam lebt, stellt fest, dass sein Empfinden von Glück und Lebensfreude nicht von äußeren Bedingungen abhängig ist. Der entwickelt einen klaren, stabilen Geist, der es ihm erlaubt, auch in schwierigen Lebenszeiten und Situationen mit der Kraft seiner inneren Ressourcen verbunden zu sein. Termindruck, taktlose Kollegen oder Kopfschmerzen – man kann lernen, diese Dinge so sein zu lassen, wie sie sind, sodass sie unsere Entscheidungen nicht negativ beeinflussen.

Die Technik: Anhalten, atmen, bemerken!

Achtsamkeit ist eine Qualität des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um einen klaren Bewusstseinszustand, der es erlaubt, jede innere und äußere Erfahrung im gegenwärtigen Moment vorurteilsfrei zu registrieren und zuzulassen. Mit zunehmender Achtsamkeit reduzieren sich gewohnheitsmäßige, automatische und unbewusste Reaktionen auf das gegenwärtige Erleben, was zu einem hohen Maß an situationsadäquatem, authentischem und selbstbewusstem Handeln führt. Eine starke Ausprägung von Achtsamkeit hat viele verschiedene Auswirkungen:

  • Ein klareres Verständnis bezüglich seiner selbst und hinsichtlich des eigenen Lebens.
  • Zugang zu den eigenen inneren Ressourcen finden und selbstgesteckte Grenzen erweitern.
  • Beruhigung und Stabilisierung des Geistes: Nicht mehr von Gedankenströmen „aufgefressen“ werden.
  • Sich psychisch-emotionalen Belastungen, Stress-Situationen und widrigen Lebensumständen besser gewachsen fühlen.
  • Mit sich selbst geduldiger sein und sich besser akzeptieren.
  • Weniger ängstlich, seltener deprimiert sein.
  • Impulskontrolle entwickeln: Nicht mehr so oft heftig aufbrausend sein.
  • Negative Emotionen in sinnvolle Kanäle lenken.
  • Selbstbestimmter und selbstbewusster handeln.
  • Freundlich, aber bestimmt Grenzen setzen.
  • Mehr Gleichgewicht, Stabilität, Souveränität und Lebensfreude entwickeln und diese auch angesichts schwieriger Situationen oder Lebensumstände behalten.

Tatsächlich ist Achtsamkeit per se nichts, wofür man sich jahrelang in luftige Höh(l)en des Himalayas zurückziehen muss. Achtsamkeit ist eine grundlegende Fähigkeit des menschlichen Geistes. Jeder kann es, und zu fast jeder Zeit – allerdings nicht ohne regelmäßige Übung!

Es stimmt zwar, dass man ohne Probleme „mal eben etwas“ achtsam sein kann, aber ohne Übung ist diese Achtsamkeit halt nur schwach, löchrig und kurzatmig. Man könnte sagen, gehen oder laufen kann (fast) jeder – aber nur mit Übung kann man lange Strecken oder hohe Geschwindigkeiten laufen. Wenn Du also über eine gute Achtsamkeit verfügen willst, dann führt kein Weg an regelmäßigem Üben vorbei – und das lohnt sich:
Es gibt eine Reihe von wissenschaftlichen Studien (und ihre Zahl steigt), die wünschenswerte Effekte auf körperlicher und psychologischer Ebene finden. Interessanterweise für alle möglichen Beschwerden, Leiden und Gebrechen: Von Hautkrankheiten über chronischen Schmerz bis hin zu Depression, Stress und Essstörungen.

Habe ich Dein Interesse geweckt? Dann gibt es nur einen Weg: Nimm Dir die Zeit und probiere es selber aus!

Genau das ist Achtsamkeit: Selber erfahren. Unvoreingenommen.

Finde Dinge über Dich heraus, die Du nie geahnt hast. Ich unterstütze Dich auf Deinem Weg und gebe Dir das nötige Werkzeug in die Hand.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen